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Programmieren mit Swift

Die Heinrich-Schüren-Schule bietet eine Stunde pro Woche einen Kurs für Kinder mit besonderer Begabung im Umgang mit Technik an. Das Angebot kann aufgrund der beschränkten Anzahl von acht Tablets, auch nur von ebenso vielen Schülerinnen und Schülern wahrgenommen werden. Jedes Kind arbeitet in seinem eigenen Tempo, an einem ihm zugewiesenen Tablet. Die Schülerinnen und Schüler erlernen mit Hilfe der App Playground den Umgang mit der Programmiersprache Swift. Bei Swift handelt es sich um eine Programmiersprache.

       

Das Open-Source Programm eignet sich trotzdem auch bereits für junge Schülerinnen und Schüler ab Klasse 3. Die Grundlagen von Swift erlernen die Schülerinnen und Schüler, indem sie Codes schreiben, um verschiedene Rätsel zu lösen. Dabei beginnen die Schülerinnen und Schüler zunächst nur mit einfachen Befehlen und steigern die Komplexität von Level zu Level. Bei Schwierigkeiten helfen sich die Kinder gegenseitig und erhalten zudem auch weitere Unterstützung durch die Lehrkraft. Selbst die englischen Befehle stellen kein Hindernis dar, sondern werden von den Kindern wie selbstverständlich als Begriffe für die jeweiligen Bewegungen verinnerlicht und verwendet.

Die nächsten Schritte des Coding-Unterrichts an der Heinrich-Schüren-Schule sind bereits in Planung. Um die erlangte Programmierkompetenz nicht nur auf das Tablet zu beschränken, sondern auch haptisch erfahrbar zu machen, strebt die Heinrich-Schüren-Schule die Anschaffung von zwei mBots. Bei den mBots handelt es sich um kleine Roboter, welche mit der Programmiersprache Swift Befehle zur Bewegung erhalten. So findet das Programmieren einen nachhaltigen Einsatz. Die Befehle werden dabei entweder über Bluetooth oder in der neusten Generation über das WLAN übertragen.

Dieser Schritt aus der virtuellen Welt heraus in die reale Welt ist nötig, um die Tragweite der Programmierkompetenz zu verdeutlichen. Die Kinder erhalten somit die Möglichkeit zu verstehen, wie die heutige EDV, elektronische Maschinen und Computer funktionieren. Diese Kenntnisse und Erfahrungen werden derzeit in den verschiedensten Berufszweigen benötigt. Die Grundschüler von heute müssen auf deutlich veränderte technologische Ansprüche der Arbeitswelt vorbereitet werden. Wie die Erfahrung der Heinrich-Schüren-Schule zeigt, ist das Ende der Grundschulzeit eine gelungene Möglichkeit den Einstieg zu finden und Interessen zu wecken und Informatik Kompetenzen anzubahnen.