Archiv der Kategorie: Medienbildung und Kompetenzorientierung

Schuleigenes pädagogisch- didaktisches Konzept

Durch die Arbeit am Computer sollen die Grundschulkinder verantwortungsvoll auf die Informationsgesellschaft vorbereitet werden. Mit diesem Konzept wird angestrebt, bei den Schülern die Schlüsselqualifikationen Kreativität, Kooperations- und Kommunikationsfähigkeit, sowie Selbstständigkeit, Medienkompetenz und die Fähigkeit zu vernetztem Denken zu fördern. Denn die Vermittlung von Schlüsselqualifikationen und Medienkompetenz sind wesentliche Faktoren der zukunftsorientierten Bildung. Die Unterrichtsgestaltung soll durch die Arbeit am Computer bereichert wird.

Die Nutzung und der Umgang mit „neuen Medien“ gehört wie das Lesen, Schreiben und Rechnen zu einer Grundqualifikation in unserer Informationsgesellschaft. Die Schüler müssen dafür in kleinen Schritten vorbereitet werden. In ihrer späteren Arbeitswelt werden sie ohne IT-Kennnisse nicht auskommen, ein professioneller Umgang damit wird immer wichtiger.

Für Tablets gibt es Einsatzmöglichkeiten auf mehreren Ebenen:

  • Die Schülerinnen und Schüler können die Tablets für diverse Zwecke und in nahezu jedem Fach nutzen. So können die Kinder damit Fotos machen oder Filme drehen.

  • Gerade im Sachunterricht sind diese Funktionen für Forschungszwecke und zur Dokumentation von Unterricht sehr nützlich. Referate können medial ausgearbeitet werden. Eigene Forschervideos zu Versuchen können aufgenommen und beispielsweise in Form von Legetrickfilmen an nächste Klassen weitergegen oder auf der Schulhomepage veröffentlicht werden. 

  • Die erhöhten Anforderungen an Schule bzgl. Differenzierung, Inklusion und nicht Deutsch sprechender Kinder machen den Einsatz von Computertechnik notwendig, die mobil ist.

  • Im Deutschunterricht können die Kinder Texte schreiben, digitale Bücher entwerfen und diese mit Bildern oder Audiokommentaren anreichern. Auch das Aufnehmen und Abspielen bspw. von Gedichten, um die Betonung oder den Lesefluss selbstständig zu kontrollieren, ist denkbar.

  • Bewegungsanalysen können über die Videofunktion eines Tablets angefertigt und mit Hilfe eines Beamers veranschaulicht werden. Einsatz würde dies im Sportunterricht, bei der Vorbereitung von Tänzen bzw. Tanz-AGs und der Probe von Aufführungen genutzt werden.

  • Selbst in den musisch-kulturellen Fächern können eigene Bilder fotografiert und Audiodateien aufgenommen werden und zu Bilderbüchern, Klanggeschichten oder Comics zusammengefasst werden.

Diese Ideen weitergedacht, finden sich auch für alle anderen Fächer Apps und somit Möglichkeiten zur Nutzung im Unterricht (siehe Tabelle).

Natürlich sind die klassischen Printmedien wie Bücher und Zeitungen zur Vermittlung der Lesekompetenzen unumstritten weiterhin sehr wichtig. Auch in diesem Bereich liegt ein Arbeitsschwerpunkt der Heinrich-Schüren-Schule (unterstützt durch spezielle Aktionen wie Autorenlesungen, Lesementoren, Lesepaten, Schülerbücherei, Leseraben + Zeitschriften-Projekt von Stiftung Lesen und durch die Aktion NOZ-Paten bekommen wir täglich zwei Tageszeitungen in die Schule). Auch dies gehört zu einer umfangreichen Medienkompetenz dazu.

Regelmäßig wird an Elternabenden über den Einsatz des Computers, sowie die multimediale Ausstattung der Heinrich-Schüren-Schule berichtet.

Fächerübergreifende Konzepte

Im „Orientierungsrahmen Medienbildung“ (Stand Okt 2017) formuliert die MK fünf Kompetenzbereiche, denen fächerübergreifende Teilkompetenzen in Bezug zur aufzubauenden Medienkompetenz der Schüler/innen in den Doppeljahrgängen 1/2 und 3/4 untergeordnet sind. Diese Kompetenzbereiche werden im Schuljahr 17/18 bei der Aktualisierung der Arbeitspläne der Heinrich-Schüren-Schule berücksichtigt. Die Kolleginnen der Heinrich Schüren Schule haben bereits Ideen entwickelt, wie diese Teilkompetenzen im Unterricht umgesetzt und gestaltet werden können