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neue Produktentwicklung

Der Hort hat in unserem Auftrag kleine Seifenstücke hergestellt. Einige Mitarbeiter von KREATIV 33 erproben unter Anleitung von zwei Müttern eine Verpackung: Seife in Kombination mit einem Handtuch. Diese besonderen „Geschenkverpackungen“ ergänzen das Angebot bei den nächsten Verkaufsaktionen.

Eine ganz neue Produktentwicklung: eine Tasche für den Minicomputer „Calliope“! Bestellt haben wir einen Brustbeutel in Biobaumwoll-Qualität, Fair Trade und Gots zertifiziert. (GOTS steht für Global Organic Textile Standard und setzt höchste ökologische, nachhaltige sowie soziale Anforderungen an biologisch erzeugte Naturfasern.) Für diese Beutel überlegten wir uns ein passendes Design und befestigten mit Druckknöpfen auf der Rückseite einen transparenten Umschlag für den Calliope.

 

CaRoBots-Workshop, November 2017

Informatikunterricht an Grundschulen in der Region Osnabrück

Zwei Kolleginnen unserer Schule nahmen gerne die Einladung von interessierten Grundschulkollegen aus der Region zu einem Informatik-Workshop am Gymnasium Carolinum an, bei dem das CaRoBots-Programm vorgestellt wurde.

Von Informatiklehrern des Carolinums wurden die Möglichkeiten der Arbeit mit dem pädagogischen Mini-Roboter „Thymio“ sowie mit dem Mini-PC Arduino aufgezeigt. Beide Systeme eignen sich gut für die Vermittlung basaler Kompetenzen der Informatik bei jüngeren Schülerinnen und Schülern, weil sie schnell zu sichtbaren Erfolgen führen und sehr motivierend wirken.

Etwas später folgte die Workshop-Einladung für die Schülerinnen und Schüler der vierten Klassen.

Das Interesse und die Begeisterung waren sehr groß. Das Los musste über die Teilnahme entscheiden.

An zwei CaRoBots-Nachmittagen 
 am Montag, dem 06.11.2017, 15:00 Uhr bis 17:00 Uhr
 am Montag, dem 20.11.2017, 15:00 Uhr bis 17:00 Uhr

ging es um die in Hard-und Software des Thymio und des Arduino.

Fortbildungen

In den letzten Jahren hat das Kollegium der Heinrich-Schüren-Schule im Rahmen von Dienstbesprechungen regelmäßige Schulungen zum Umgang mit dem ISERV und zum Zeugnisprogramm durchgeführt.

Die Datenschutzbeauftragte der Heinrich-Schüren-Schule nimmt regelmäßig an Schulungen im RCC in Osnabrück teil.

Eine kleine Gruppe von Kolleginnen und Eltern ist im Iserv-Medienbibliotheksprogamm geschult worden, hat dies für die Heinrich-Schüren-Schule eingerichtet und bestreitet damit seit dem Sommer 2016 die Schülerbüchereiausleihe.

Auf dem Weg zum Ausbau der mobilen digitalen Geräte besucht eine kleine Gruppe von Kolleginnen regelmäßig verschiedenste Fortbildungen.

Mit jeder Fortbildung näherte sich das Team Schritt für Schritt der ersten Anschaffung von Tablets. Denn dafür mussten grundsätzliche Fragen geklärt werden: welche Tablets sollen angeschafft werden, welche Apps eingesetzt und wie sieht es mit der Installation und dem Support aus.

Seit August 2017 sind die ersten acht Tablets in kleinen digitalen Projekten im Einsatz. In den kommenden Fachkonferenzen und Dienstbesprechungen werden regelmäßig einzelne Ergebnisse des Tablet-Einsatzes präsentiert, beim Schulversprechen im Oktober 2017 setzt ein Jahrgang zur Präsentation für alle Schüler selbst erstellte Videoaufnahmen ein. Zum Winter sollen die ersten eBooks zum Thema „Weihnachtsgedichte künstlerisch interpretiert“ auf der Homepage präsentiert werden.

Mit dem Start des Tableteinsatzes im Unterricht werden in einigen Bereichen Schüler-Expertengruppen speziell geschult. Sie geben ihr Wissen als Multiplikatoren weiter.

Für das Frühjahr 2018 ist eine eintägige SchiLf für das Kollegium der Heinrich-Schüren-Schule geplant. In abgestimmten Aktionen erleben so immer mehr Kolleginnen sukzessive den Mehrwert beim gezielten fachspezifischen Einsatz von Tablets.

 

fachdidaktisch – technische Qualifizierung:

  1. durch individuelle Teilnahme an themenbezogenen Fortbildungs- veranstaltungen
  2. durch kollegiale Weitergabe und Austausch erworbenen Wissens und Könnens

  3. durch regelmäßige Schulung von Teilen oder vom gesamten Kollegium, unterstützt von schulinternen oder externen Fachleuten

Programmieren mit Swift

Die Heinrich-Schüren-Schule bietet eine Stunde pro Woche einen Kurs für Kinder mit besonderer Begabung im Umgang mit Technik an. Das Angebot kann aufgrund der beschränkten Anzahl von acht Tablets, auch nur von ebenso vielen Schülerinnen und Schülern wahrgenommen werden. Jedes Kind arbeitet in seinem eigenen Tempo, an einem ihm zugewiesenen Tablet. Die Schülerinnen und Schüler erlernen mit Hilfe der App Playground den Umgang mit der Programmiersprache Swift. Bei Swift handelt es sich um eine Programmiersprache.

       

Das Open-Source Programm eignet sich trotzdem auch bereits für junge Schülerinnen und Schüler ab Klasse 3. Die Grundlagen von Swift erlernen die Schülerinnen und Schüler, indem sie Codes schreiben, um verschiedene Rätsel zu lösen. Dabei beginnen die Schülerinnen und Schüler zunächst nur mit einfachen Befehlen und steigern die Komplexität von Level zu Level. Bei Schwierigkeiten helfen sich die Kinder gegenseitig und erhalten zudem auch weitere Unterstützung durch die Lehrkraft. Selbst die englischen Befehle stellen kein Hindernis dar, sondern werden von den Kindern wie selbstverständlich als Begriffe für die jeweiligen Bewegungen verinnerlicht und verwendet.

Die nächsten Schritte des Coding-Unterrichts an der Heinrich-Schüren-Schule sind bereits in Planung. Um die erlangte Programmierkompetenz nicht nur auf das Tablet zu beschränken, sondern auch haptisch erfahrbar zu machen, strebt die Heinrich-Schüren-Schule die Anschaffung von zwei mBots. Bei den mBots handelt es sich um kleine Roboter, welche mit der Programmiersprache Swift Befehle zur Bewegung erhalten. So findet das Programmieren einen nachhaltigen Einsatz. Die Befehle werden dabei entweder über Bluetooth oder in der neusten Generation über das WLAN übertragen.

Dieser Schritt aus der virtuellen Welt heraus in die reale Welt ist nötig, um die Tragweite der Programmierkompetenz zu verdeutlichen. Die Kinder erhalten somit die Möglichkeit zu verstehen, wie die heutige EDV, elektronische Maschinen und Computer funktionieren. Diese Kenntnisse und Erfahrungen werden derzeit in den verschiedensten Berufszweigen benötigt. Die Grundschüler von heute müssen auf deutlich veränderte technologische Ansprüche der Arbeitswelt vorbereitet werden. Wie die Erfahrung der Heinrich-Schüren-Schule zeigt, ist das Ende der Grundschulzeit eine gelungene Möglichkeit den Einstieg zu finden und Interessen zu wecken und Informatik Kompetenzen anzubahnen.

Inhalte der Computer-AG

Grundlegend muss und kann Kompetenz der Umgang mit dem Computer schon vom 1. Schuljahr an gefördert werden:

  • Die Grundfunktionen der Tastatur

  • die Arbeit mit der „Maus“

  • das Aufrufen und Beenden von Programmen

  • das korrekte Starten und Herunterfahren des Computers.

Die Schüler werden zunehmend befähigt, den Computer sachgerecht zu bedienen, ausgewählte Software sinnvoll zu nutzen und kompetent mit dem Internet umzugehen. Der Computer entwickelt sich zu einem selbstverständlichen Lernmittel.
In der Klasse 3 lernen alle Kinder in der verpflichtenden Computer-AG über ein Halbjahr die Grundlagen des Umgangs mit PC und Internet. Folgende Themen werden hier bearbeitet:

  • Computer starten

  • Umgang mit Maus und Tastatur

  • Festinstallierte Programme anwählen, starten, bedienen und beenden

  • Textverarbeitung (z.B. für Wettbewerbe, Referate, Klassentagebücher,..)

  • Dateien speichern

  • Einfache Grafikprogramme (Paint)

  • Internet nutzen

    • www.hamsterkiste.de

    • www.internet-abc.de

    • www.internet-seepferdchen.eu

    • www.antolin.de

    • www.mathepirat.de

  • Internet-Suchmaschinen benutzen

    • www.helles-kkoepfchen.de

    • www.blinde-kuh.de

    • www.fragfinn.de

  • Internetrecherche

    • www.google.de

  • Ordnung am PC-Platz halten (Abdeckung, Kopfhörer,…)

  • Computer herunterfahren

  • Erste Erfahrungen in PowerPoint

  • Gefahren des Internets kennen und abwenden können

Als Werkzeug ist der Computer insbesondere bei der Textverarbeitung ein wichtiges Instrument. Sie wird zur Voraussetzung auch neuer Kommunikationsmöglichkeiten, die das Internet eröffnet. Computervermittelte Kommunikation (vor allem Email) verschafft auch dem Grundschulkind ganz neue Anreize und Möglichkeiten. In unserem Programm „Lernwerkstatt“ können die Schüler „schulintern“, klassenübergreifend per Email kommunizieren. Zusätzlich bietet die Internetplattform www.minimehl.de eine weitere Übungsmöglichkeit im Umgang mit Emails. Als Medium bietet der Computer in Verbindung mit dem Internet zusätzliche multimediale Angebote für das Lernen und Lehren.

In Freiarbeits- oder projektorientierten Unterrichtsphasen wird der Computer zum Wissenserwerb, Training von Unterrichtsinhalten und zur inneren Differenzierung genutzt. Unter didaktischen Gesichtspunkten geeignete Lernsoftware wird zum Fördern und Fordern der Schüler und als Übungsmedium eingesetzt. Informationsbeschaffung aus dem Internet wird wiederkehrend geübt. Besonders im Sachunterricht, aber auch in Musik, Kunst, Religion, Deutsch und Mathematik lassen sich Internetrecherchen sinnvoll einsetzen.

Ein weiterer wichtiger Punkt bei der Arbeit mit Computer und Internet ist der verantwortungsvolle, kritische Umgang mit diesen und einer damit verbundenen Weiterentwicklung der Medienkompetenz. Der Personal Computer, aber auch Handys und Tablets gehören zur unmittelbaren Lebensumwelt der Kinder. Er wird im privaten, gesellschaftlichen und besonders auch im beruflichen Leben genutzt und ist daher ein wichtiges Medium in der Schule. Der computerbasierte Umgang in der Grundschule bereitet die Schüler außerdem auf die Medienbildung in der weiterführenden Schule vor. Sie erfahren Computer und Internet nicht als „Spielzeug“, sondern als Informationsquelle, Lern-, Übungswerkzeug und Arbeitshilfe. Wichtig ist uns, dass sich die in der Schule erworbene Medienkompetenz auch in der privaten Nutzung positiv auswirkt.

Schuleigenes pädagogisch- didaktisches Konzept

Durch die Arbeit am Computer sollen die Grundschulkinder verantwortungsvoll auf die Informationsgesellschaft vorbereitet werden. Mit diesem Konzept wird angestrebt, bei den Schülern die Schlüsselqualifikationen Kreativität, Kooperations- und Kommunikationsfähigkeit, sowie Selbstständigkeit, Medienkompetenz und die Fähigkeit zu vernetztem Denken zu fördern. Denn die Vermittlung von Schlüsselqualifikationen und Medienkompetenz sind wesentliche Faktoren der zukunftsorientierten Bildung. Die Unterrichtsgestaltung soll durch die Arbeit am Computer bereichert wird.

Die Nutzung und der Umgang mit „neuen Medien“ gehört wie das Lesen, Schreiben und Rechnen zu einer Grundqualifikation in unserer Informationsgesellschaft. Die Schüler müssen dafür in kleinen Schritten vorbereitet werden. In ihrer späteren Arbeitswelt werden sie ohne IT-Kennnisse nicht auskommen, ein professioneller Umgang damit wird immer wichtiger.

Für Tablets gibt es Einsatzmöglichkeiten auf mehreren Ebenen:

  • Die Schülerinnen und Schüler können die Tablets für diverse Zwecke und in nahezu jedem Fach nutzen. So können die Kinder damit Fotos machen oder Filme drehen.

  • Gerade im Sachunterricht sind diese Funktionen für Forschungszwecke und zur Dokumentation von Unterricht sehr nützlich. Referate können medial ausgearbeitet werden. Eigene Forschervideos zu Versuchen können aufgenommen und beispielsweise in Form von Legetrickfilmen an nächste Klassen weitergegen oder auf der Schulhomepage veröffentlicht werden. 

  • Die erhöhten Anforderungen an Schule bzgl. Differenzierung, Inklusion und nicht Deutsch sprechender Kinder machen den Einsatz von Computertechnik notwendig, die mobil ist.

  • Im Deutschunterricht können die Kinder Texte schreiben, digitale Bücher entwerfen und diese mit Bildern oder Audiokommentaren anreichern. Auch das Aufnehmen und Abspielen bspw. von Gedichten, um die Betonung oder den Lesefluss selbstständig zu kontrollieren, ist denkbar.

  • Bewegungsanalysen können über die Videofunktion eines Tablets angefertigt und mit Hilfe eines Beamers veranschaulicht werden. Einsatz würde dies im Sportunterricht, bei der Vorbereitung von Tänzen bzw. Tanz-AGs und der Probe von Aufführungen genutzt werden.

  • Selbst in den musisch-kulturellen Fächern können eigene Bilder fotografiert und Audiodateien aufgenommen werden und zu Bilderbüchern, Klanggeschichten oder Comics zusammengefasst werden.

Diese Ideen weitergedacht, finden sich auch für alle anderen Fächer Apps und somit Möglichkeiten zur Nutzung im Unterricht (siehe Tabelle).

Natürlich sind die klassischen Printmedien wie Bücher und Zeitungen zur Vermittlung der Lesekompetenzen unumstritten weiterhin sehr wichtig. Auch in diesem Bereich liegt ein Arbeitsschwerpunkt der Heinrich-Schüren-Schule (unterstützt durch spezielle Aktionen wie Autorenlesungen, Lesementoren, Lesepaten, Schülerbücherei, Leseraben + Zeitschriften-Projekt von Stiftung Lesen und durch die Aktion NOZ-Paten bekommen wir täglich zwei Tageszeitungen in die Schule). Auch dies gehört zu einer umfangreichen Medienkompetenz dazu.

Regelmäßig wird an Elternabenden über den Einsatz des Computers, sowie die multimediale Ausstattung der Heinrich-Schüren-Schule berichtet.

Ausstattungsbedarf

Aus der aktuellen Schulausstattung, den aufgeführten Punkten im Rahmen der Unterrichtsentwicklung und Verbesserung der Unterrichtsqualität, den neuen Anforderungen im Bereich des Unterrichts und den Möglichkeiten durch die Entwicklung digitaler Medien ergeben sich folgende Ausstattungsbedarfe:

Den ersten Schritt auf diesem Weg haben wir mit der Erweiterung des WLAN-Netzes im kompletten Schulgebäude sowie den mobilen Klassenräumen bereits geschafft. Durch diese Maßnahme eröffnen sich uns viele neue Möglichkeiten im Rahmen der Medienbildung. In der Praxis erweist sich das aktuelle WLAN-Netz jedoch oft als nicht ausreichend, um innerhalb einer Lerngruppe gleichzeitig mit mehreren mobilen Endgeräten zu arbeiten. Hier ist eine Erhöhung des verfügbaren Datenvolumens zwingend erforderlich.

Der nächste Schritt beinhaltet die sukzessive Ausstattung aller Klassenräume mit Multitouch Displays.

Um in mehreren Lerngruppen gleichzeitig arbeiten zu können ist zunächst die Anschaffung von 12 weiteren Tablets geplant. Angestrebt werden insgesamt 50 Tablets, d.h. vier pro Klasse und eins pro Lehrkraft.

Wenn diese Grundvoraussetzungen gegeben sind, werden die Lehrkräfte in der Lage sein, die vielen Möglichkeiten von MERLIN einzusetzen. Die Beantragung eines Zugangs läuft bereits.

„Merlin steht für Medienressourcen für Lernen in Niedersachsen und erschließt ein riesiges Angebot professionell erstellter, moderner Medien für den Unterricht. Alle Materialien sind handverlesen und methodisch-didaktisch erschlossen. Sie sind online verfügbar und können zu jeder Zeit an jedem Ort heruntergeladen werden.“ (Quelle: Niedersächsischer Bildungsserver 2017)

Mit Merlin ist der Zugang zu Medien so leicht und komfortabel wie nie. Niedersächsische Lehrkräfte können nach Medien recherchieren, sie herunterladen und ihren Lerngruppen zur Verfügung stellen. Schülerinnen und Schüler können individuell mit dem Material arbeiten.“1

Das Angebot bietet eine gute Möglichkeit, Materialien für die Unterrichtsplanung und –durchführung zu sichten und im Fachunterricht zu nutzen.

Es ist beabsichtigt, schulinterne Einführungen in den Umgang mit „Merlin“ anzubieten und somit noch mehr Lehrkräften eine möglichst reibungslose Nutzung des Angebots zu ermöglichen.